Achtung vor den falschen Smoothies – so machst du es besser!

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Frau mit Smoothie

Achtung vor den falschen Smoothies – so machst du es besser!

Smoothies – ein Hype, der sich schon etwas länger hält. Die fruchtig frischen Vitaminbomben begegnen einem im Moment überall: Im Kühlregal, in Kochbuch-Abteilungen, auf Instagram.Püriertes Obst zum Mitnehmen. Auf den ersten Blick ganz schön clever, wenn man bedenkt, dass in der Ernährungspyramide fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag empfohlen werden. Immer besser wird es, wenn man von den zahlreichen Versprechen hört, die das flüssige Obst angeblich halten soll: Detox, vollkommen gedeckter Tagesbedarf an Obst, Hilfe beim Abnehmen und sogar zu besserem Schlaf sollen die pürierten Früchte verhelfen. Gleichzeitig werden Stimmen immer lauter, die vor dem Drink eindringlich warnen: Der hohe Zuckergehalt mache sie zu fiesen Dickmachern. Was stimmt? Zeit für einen Trend Check!

Smoothies – gesund oder ungesund?

Smoothies sind in der Tat ein guter Weg, um im Alltag ein bis zwei Portionen der empfohlenen Tagesdosis Obst und Gemüse schnell abzuhaken. Wenn es darum geht, ob sie nun gesund oder ungesund sind, muss ganz klar differenziert werden zwischen selbstgemachten und gekauften Smoothies.

Die Gefahr: gekaufte Smoothies

In Form von gekauften Fertigprodukten haben Smoothies oft einen hohen Zuckergehalt. Zusätzlich zum sowieso schon hohen Anteil an Fruchtzucker werden sie mit Industriezucker angereichert. Dadurch übersteigen Smoothies schnell mal den Zuckergehalt von Cola, wie eine britische Studie zeigte. Harmloses Obst wird zur puren Zuckerbombe!

Ein weiterer Nachteil von Smoothies aus dem Kühlregal ist, dass bei ihrer Produktion wichtige Vitamine und Ballaststoffe verloren gehen. Zum Beispiel, wenn unter der Schale angereicherte Vitamine vor der Verarbeitung abgeschält werden oder das Obst gepresst statt gemixt wird. Außerdem wird industriell hergestellten Smoothies oft viel Saft beigemengt, um sie cremiger und flüssiger zu machen. Der Saft drückt allerdings den Ballaststoffanteil, der ist jedoch wichtig für eine angemessene Verdauung.

Smoothies besser selber machen!

All diese Gefahren in der Smoothieherstellung lassen sich ganz einfach umgehen: Selbermachen! Worauf musst Du dabei achten? Püriere das Obst, anstatt es zu pressen. Am besten wenn möglich auch mit Schale (z.B. bei Äpfeln – Bananen und Mangos müssen natürlich weiterhin geschält werden). Menge außerdem möglichst wenig Saft bei, damit das Verhältnis der Ballaststoffe stimmt. Verzichte auch auf künstliche Süßung, Obst bringt von Natur aus genug Fruchtzucker mit. Schließlich würdest Du auch keinen Zucker auf einen Apfel streuen. Wenn Du den Fruchtzuckergehalt verringern möchtest, bietet es sich auch an Gemüse mit in den Mixer zu geben. Spinat, Sellerie und co. geben dem Smoothie Vitamine ohne Zucker. Der Green Smoothie ist die Low Carb Variante. Hier findet Ihr einige leckere Green Smoothie Rezepte von Kristin von Eattrainlove.

Smoothies sind okay, wenn Du es richtig angehst!

Am besten ist es, Smoothies selbst herzustellen. Das geht schnell und eine Vielzahl an Rezepten – Hype sei Dank – sorgt für Inspiration, wenn einem selbst die Kreativität ausgeht. Wenn es unterwegs doch mal der Smoothie aus dem Kühlregal sein soll, dann hilft ein Blick auf das Kleingedruckte. Enthält der Drink mindestens 50% echtes Obst und ist frei von Zucker sowie künstlichen Zusatzstoffen? Dann ist er bedenkenlos genießbar! Dennoch sollte man sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass Smoothies zwar oft wie Getränke gehandelt werden, aber eigentlich von den Nährwerten her eine kleine Mahlzeit ersetzen. Eine Mahlzeit, die nicht satt macht, weil sie den Magen nicht füllt.

Smoothies sind nicht das Wundermittel, für das sie in den Anfängen des Hypes gern verkauft wurden. Ab und an ist gegen ein selbstgemixtes Früchtepüree jedoch nichts einzuwenden. Trotzdem gilt: Ganzes Obst und Gemüse sollten weiter auf dem täglichen Speiseplan stehen.

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