Neuer Sachbezugswert 2018 – 3,23€ für ein Mittagessen!

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Frau mit Tasse "like a boss", unternehmerisches Sinnbild für Sachbezugswert 2018

Neuer Sachbezugswert 2018 – 3,23€ für ein Mittagessen!

Neues Jahr, neuer Sachbezugswert! Der Wert für ein Mittagessen ist 2018 auf 3,23€ gestiegen. Im letzten Jahr waren es noch 3,17€. Erfahrt jetzt, was der Sachbezugswert 2018 für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bedeutet.

Was ist Sachbezug?

Lohn muss nicht immer nur aus Geld bestehen. Arbeitgeber können ihren Angestellten auch Aufwendungen in Form von Sachbezügen zukommen lassen. Dazu zählen zum Beispiel die Nutzung eines Dienstwagens oder die Bereitstellung von Unternehmensverpflegung. All diese Services, die auf den ersten Blick wie ein Extra aussehen, gehören als geldwerte Vorteile zum Gehalt, denn ein Auto und seine Nutzung haben einen bestimmten Wert, ebenso ein vom Arbeitgeber bezahltes Mittagessen.

Ist der Sachbezug steuerpflichtig?

Sachbezüge müssen als Teil des Lohns regulär versteuert werden. So wird freie Verpflegung beispielsweise mit 25% besteuert. Nur dann kann ein Arbeitgeber die entstehenden Kosten als Betriebskosten voll absetzen. Eine Regelung lässt allerdings mit einer Freigrenze von monatlich 44 EUR Geschenke zu. Mal eine Runde Pizza fürs Team oder eine Aufmerksamkeit zum Geburtstag sind also kein Problem und steuerfrei.

Der Sachbezugswert von Verpflegung 2018

Der Sachbezugswert wird jährlich anhand einer durchschnittlichen Kalkulation von der obersten Finanzbehörde amtlich bestimmt und festgelegt. Diese Berechnung orientiert sich an gängigen Verbraucherpreisen und wird, wenn nötig, zu Anfang eines Kalenderjahres angepasst. Das ist dieses Jahr wieder geschehen, so entstand der neue Sachbezugswert 2018.

Der Wert von Frühstück, Mittag- und Abendessen wird in Deutschland pro Tag seit dem 01.01.2018 mit 8.20 EUR angesetzt, das ergibt im Monat 246 EUR für Büroverpflegung. Dieser Wert ergibt sich aus einzelnen für die Mahlzeiten festgelegten Beträgen. Ein Mittagessen ist als Teil der Unternehmensverpflegung 3,23 EUR wert, ebenso wie ein Abendessen. Ein Frühstück ist 1,73 EUR wert.

Wie umgehe ich die Steuer für den Sachbezug?

Indem sich Arbeitnehmer selbst an ihrem betrieblich organisierten Mittagessen beteiligen, muss der Arbeitgeber den Service nicht mehr als Teil des Lohns versteuern. Wenn Angestellte die 3,23 EUR für ihr Mittagessen selbst zahlen, kann der Arbeitgeber den Rest übernehmen und als Betriebskosten absetzen. So werden hochwertige Mahlzeiten im Alltag erschwinglich. Das Gehaltsextra ist zwar nur indirekt, da es in Form von Essen kommt, die Ersparnis macht sich am Monatsende trotzdem bemerkbar.

Du möchtest mehr darüber lesen, wie sich bei der Büroverpflegung Steuern sparen lassen? Hier weiterlesen: So sicherst Du Dir mit Sachbezug Deinen Steuervorteil bei der Büroverpflegung

 

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