Ernährungsreport 2018: Neue Erkenntnisse über Ernährung in Deutschland

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Gedeckter Tisch, Ernährung in Deutschland

Ernährungsreport 2018: Neue Erkenntnisse über Ernährung in Deutschland

Jedes Jahr veröffentlicht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft einen Ernährungsreport. Worum geht es da eigentlich? Ganz einfach: Herauszufinden, was und wie Deutschland isst. Das mag erstmal trivial klingen, jeder weiß schließlich, was er gerne isst. Von sich auf andere zu schließen ist allerdings zu kurz gedacht, deshalb gibt es diese Ernährungsstudie.Sie spürt Trends und Gewohnheiten auf und liefert damit wertvolle Erkenntnisse für die Gastronomie und Lebensmittelindustrie. Was essen die Deutschen? Wird in Deutschland noch selbst gekocht? Was beschäftigt Verbraucher beim Einkauf? Die interessantesten Antworten auf alle möglichen Fragen zur Ernährung in Deutschland haben wir kurz und knapp für euch zusammengefasst.  

Was ist bei der Ernährung in Deutschland wichtig?

Schmecken muss es! So geht es 99 Prozent der Befragten. Fast genauso wichtig ist, dass das Essen gesund ist. Obwohl das häufiger bei über 30-Jährigen der Fall ist als bei jüngeren Befragten. Ebenfalls sehr wichtig ist die Schnelligkeit der Zubereitung. Die Hälfte möchte, dass es in der Küche zügig geht. Der Preis von Lebensmitteln spielt eine eher untergeordnete Rolle. Nur 36 Prozent achten darauf, dass sie besonders preiswert sind.

Wer kocht in Deutschland?

“Höher, schneller, weiter” scheint zurzeit das Motto zu sein, das das Leben vieler bestimmt. Bleibt da überhaupt noch Zeit zum Kochen? Ja, das selber kochen gehört zur Ernährung in Deutschland weiterhin fest dazu! 81 Prozent kochen mindestens zwei- bis dreimal pro Woche frisch, wenn nicht sogar öfter. Nur knapp ein Zehntel gibt an, gar nicht selbst zu kochen. Dazu gehören vor allem Jugendliche, die noch zuhause leben. Besonders häufig kochen Personen, die das Rentenalter erreicht haben. Ebenfalls auffällig: Für sich alleine kochen ist unbeliebt. Das lässt sich daraus schließen, dass in Mehrpersonen-Haushalten häufiger gekocht wird als bei Alleinstehenden. Aber macht Kochen auch Spaß oder ist es lästige Notwendigkeit? Drei Viertel der Befragten stehen gern am Herd. Das mag unter anderem auch erklären, warum ein täglicher Imbiss- oder Restaurantbesuch beinahe für niemanden infrage kommt.

Wo kauft Deutschland ein?

Die Antwort auf diese Frage ist nicht sehr überraschend. Supermarkt und Discounter sind Spitzenreiter, wenn es um Lebensmitteleinkäufe geht. Ein Teil der Einkäufe wird jedoch auch gern im Fachhandel, zum Beispiel beim Bäcker, Metzger oder Gemüsehändler, besorgt. Was sich bisher noch gar nicht durchgesetzt hat: Lebensmittel online bestellen. Nur 2 Prozent tun das regelmäßig oder zumindest hin und wieder.

Was essen Berufstätige zum Mittag?

Diese Frage interessiert uns natürlich ganz besonders! Ergebnis des Ernährungsreports 2018 ist, dass sich 56 Prozent vorgekochtes Essen zur Arbeit mitbringen. Dabei tun Frauen das vergleichsweise häufiger als Männer. Diese gehen wiederum lieber in die Kantine – wenn eine zur Verfügung steht. 19 Prozent der Befragten geben an, dort regelmäßig in der Mittagspause zu essen. Weniger Personen besuchen zur Mittagspause einen Bäcker und Imbiss. Und traurig aber wahr: 20 Prozent verzichten häufig ganz auf ihr Mittagessen.

 

Wie sah das ganze im letzten Jahr aus? Auch da berichteten wir schon über die neuen Erkenntnisse der renommierten Ernährungsstudie! Hier entlang zum Ernährungsreport 2017.

Wenn ihr euch weiter über Ernährung in Deutschland belesen möchtet, findet ihr hier den Ernährungsreport von offizieller Stelle mit all seinen Ergebnissen und genauen Zahlen: Ernährungsreport 2018.

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