Carb Cycling – So funktioniert der Ernährungstrend für alle

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Sportliche Frau, sinnbildlich für Carb Cycling Diät

Carb Cycling – So funktioniert der Ernährungstrend für alle

Wenn es ums Abnehmen geht, spalten sich am Thema Kohlenhydrate die Gemüter. Als Energielieferant sind sie für Sporteinheiten unverzichtbar. Dennoch basieren viele Diäten auf dem low carb Prinzip, also dem beinahe völligen Verzicht auf Kohlenhydrate. Ein neuer Ernährungstrend aus der Bodybuilding-Szene hat jetzt ein neues Konzept zum Abnehmen parat: Carb Cycling.Wie diese Diätform funktioniert und welche Vor- und Nachteile sie hat, erfahrt ihr im Trend Check.

Was ist Carb Cycling?

Carb Cycling wurde ursprünglich in Zusammenhang mit Bodybuilding entwickelt. Die Ernährungsform unterstützt den Muskelaufbau und soll vor allem Effekte bei der Körperdefinition erzielen. Das Grundprinzip: Kohlenhydrate in einem zyklischen Rhythmus zu sich nehmen. Je nach Trainingsphase gibt es low carb Tage, high carb Tage und Tage mit morderat ausgeglichener Carb- und Kalorienzufuhr. Ein grundsätzlich hoher Proteinkonsum begleitet die Diät, um Muskelaufbau zu ermöglichen.

Wie funktioniert Carb Cycling?

Es geht bei der Diät darum, dem Körper dann über Kohlenhydrate Kalorien zuzuführen, wenn er sie braucht. Also immer dann, wenn er aktiv ist. In einem 2-3 Tage Rhythmus wechseln sich die Trainingseinheiten bzw. Ruhetage in einer Woche zyklisch ab.

high carb: Tage mit hoher Aktivität, z.B. Kraftsport oder intensives Cardio Training erfordern eine hohe Kalorien- und Kohlenhydratzufuhr. Empfohlen werden etwa 125% des eigentlichen Bedarfs.

low carb: Tage mit leichtem bis mäßigem Training, zum Beispiel Yoga. Mit nur rund 75% des Kalorienbedarfs wird an diesen Tagen ein Kaloriendefizit aufgebaut, durch das der Körper Fett verbrennt.

medium carb: Diese Tage sind Ruhetage. Hier werden im ausgeglichenen Verhältnis 100% des Kalorienbedarfs gedeckt. An diesen Tagen regeneriert sich der Körper und baut Muskelmasse auf.

Vorteile von Carb Cycling

Studien, die die Vorteile von Carb Cycling belegen und einen Erfolg nachweisen, gibt es bisher keine. Dennoch schwören viele Bodybuilder aus Erfahrung darauf. Theoretisch entsteht nämlich ein Spiraleffekt: Vermehrte Kohlenhydrate geben an trainingsintensiven Tagen mehr Kraft frei, was die Muskelmasse zum Wachsen anregt. Mit ausreichend Proteinzufuhr kann sie das auch tun. Dadurch steigt der Grundumsatz und so geht die Verbrennung selbst an Ruhetagen weiter.

Nachteile von Carb Cycling

Nachteile hat die Diät allerdings auch. Sie bedarf genauer Planung, Abwiegen und alles muss nachgerechnet werden. Vor allem der individuelle Kalorienbedarf muss erstmal genau bestimmt werden. Eine extreme Form dieser Diät ist nichts für Anfänger, sondern wirklich nur sinnvoll für erfahrene Kraftsportler, die es gewohnt sind jede Portion auszurechnen.

Das Prinzip lässt sich natürlich auch weniger streng verfolgen. So kann sich für Anfänger ein Weg eröffnen, der mit einem Mix aus Sport und bewusster Ernährung schlank macht. Wenn es nicht gerade um das ultradefinierte Sixpack geht, funktioniert diese Diät auch ohne Taschenrechner – solange man das Grundprinzip des Carb Cycling bewahrt.

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