Wie funktioniert fettarme Ernährung (Low Fat)?

Ein Wurstbrot zum Frühstück, Fastfood in der Mittagspause, Chips und Schokolade vor dem Fernseher – in Deutschland wird sich gern fettig ernährt. Doch die Mittagspause an der Imbissbude verwandelt sich schnell in Hüftgold oder einen Bierbauch.Die Fettspeicherfunktion unseres Körpers war mal ein evolutionärer Vorteil, der die Menschen durch schlechte Zeiten brachte. Anstatt überlebenswichtige Energie aus Nahrung zu gewinnen, zehrte der Körper aus eigenen Fettreserven. Doch heute sorgen eben diese Reserven meist für Unzufriedenheit und schlechtes Gewissen. Immer mehr Menschen haben deshalb den Wunsch, ihre Routine auf eine fettarme Ernährung, auch „Low Fat“ genannt, umzustellen.

Wie funktioniert eine gesunde fettarme Ernährung?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät erwachsenen, gesunden Menschen zu einem Richtwert von maximal 30% Energiezufuhr durch Fette am Tag, das entspricht etwa 80 g. Doch wer effektiv abnehmen möchte, sollte unter diesem Wert bleiben. Mehr zum Thema Fette kannst du übrigens hier nachlesen.

Wir haben 5 Tipps gesammelt, die Dich auf dem Weg zu einem Alltag mit gesunder, fettarmer Ernährung unterstützen und vor Ernährungsfallen bewahren.

1. Achtung vor versteckten Fetten!

Sie sind zum Beispiel in Wurst, Käse, Gebäck und Schokolade enthalten. Es lohnt sich, bei verpackten Lebensmitteln einen Blick auf die Nährwertangaben zu werfen.

2. Fettarm selber kochen

Fettarme Zubereitungsmöglichkeiten sind zum Beispiel Dämpfen, Dünsten oder Grillen. Auch das Garen in beschichteten Pfannen, im Römertopf oder im Wok ist fettfrei problemlos möglich.

3. Ein Löffel reicht

Wenn Du doch mal etwas in Öl anbraten möchtest, dann reicht bereits ein kleiner Löffel Öl für die ganze Pfanne. Einfach mit einem Pinsel oder Haushaltstuch in der Pfanne verteilen, anstatt einen unkontrollierten und großzügigen Schwenk mit der Ölflasche zu machen.

4. Ungesättigte Fettsäuren verwenden

Ungesättigte Fettsäuren sind für den Körper essentiell. Sie sind lebensnotwendig, aber er kann sie nicht selbst herstellen. Deswegen sollte nicht vollkommen auf Fett verzichtet werden, aber die richtigen Lipide zum Einsatz kommen. Essentielle Fettsäuren sind zum Beispiel in Pflanzenölen wie Sonnenblumen-, Raps- und Sesamöl enthalten.

5. Fettarme Alternativen suchen

Mit ein wenig Kreativität lassen sich viele fettreiche Produkte im Alltag durch Varianten für fettarme Ernährung ersetzen. Anstatt zur 3,5%-Fett Milch zu greifen, reichen auch 1,5%. Crème fraîche lässt sich durch saure Sahne ersetzen und statt Pommes schmecken auch Pellkartoffeln.

Welche Vorteile hat fettarme Ernährung?

Fettarme Ernährung hat den Vorteil, dass sie langfristig gut durchzuhalten ist. Durch eine Menge an fettarmen Alternativen lässt sich Low Fat gut in den Alltag integrieren. Auch das Mittagessen im Büro muss nicht zu Problem werden, wenn du für die richtige Büroverpflegung sorgst. Als BesserMITTAG Kunde kannst du zum Beispiel deine Ernährungspräferenzen angeben und dich so für unkompliziertes fettarmes Mittagessen im Büro entscheiden. Diese Ernährungsform kann sehr gesund sein, wenn man darauf achtet, weiterhin essentielle Fettsäuren zu sich zu nehmen. Fettarme Ernährung kann der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen dienen.

Welche Nachteile hat fettarme Ernährung?

Zwar lässt sich Low Fat gut in den Alltag integrieren, man muss jedoch erst durch eine Gewöhnungsphase durch. Hier ist Kreativität gefragt und die Schulung des eigenen Blicks für Nährwertangaben. Außerdem kann es durch fettarme Ernährung zu einer Unterversorgung essentieller Fettsäuren kommen. Betroffen sind davon auch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Ein weiterer Nachteil von Low Fat Diäten ist, dass Sättigung nur schwer zustande kommt. Denn eigentlich gehören Fette zu den Bestandteilen der Nahrung, die das Hungergefühl stoppen.

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