5 Tipps, um erfolgreich das Mittagstief zu überwinden

Zurück zu Blogbeiträge
schlafende Frau Mittagstief BesserMITTAG Blog

5 Tipps, um erfolgreich das Mittagstief zu überwinden

Wir kennen ihn alle, den gefürchteten Moment, wenn gegen Ende der Mittagspause der erste Gähnreflex einsetzt. Und der zweite. Und schon hat Dich das Mittagstief überfallen. Die gerade eben noch entspannte Mittagspause mit den Kollegen weicht dem Bedürfnis, sich im Bürostuhl zurückzulehnen und unauffällig die Augen zu schließen. Suppenkoma, Fressstarre, Futternarkose – wer besonders schlau klingen möchte, kann das Mittagstief auch postprandiale Müdigkeit nennen.

Warum überfällt uns das Mittagstief?

Schuld ist ganz klar das Verdauungssystem, das sich nach dem Mittagessen an die Arbeit macht. Eben genau dann, wenn wir auch zurück an die Arbeit müssen. Das Problem ist, dass Verdauung ein energiezehrender Prozess ist. Unser Körper leitet deshalb das sauerstofftransportierende Blut in die Magenregion. Dieser Vorgang geht auf Kosten der Energie- und Sauerstoffversorgung des Gehirns, deshalb fühlen wir uns unkonzentriert und müde.

Was tun gegen Müdigkeit zur Mittagszeit?

Dass wir nach einer Mahlzeit in den Verdauungsmodus schalten, lässt sich nicht umgehen. Im Büroalltag ist das Mittagstief allerdings keine Ausrede, um sich auf die faule Haut zu legen – es muss weitergehen. Wir haben deshalb 5 Tipps gesammelt, die Dich mit der richtigen Büroverpflegung fit durch die Mittagspause in die zweite Tageshälfte bringen.

1. Einen Verdauungsspaziergang machen

Eine Runde um den Block gehen kann Wunder wirken. Frische Luft und Bewegung bringen den Kreislauf in Schwung und das Gehirn wird mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt. Hinzu kommt, dass das Tageslicht belebend wirkt. Gerade wer zum Beispiel den ganzen Tag im Einkaufszentrum arbeitet, sieht oft stundenlang die Sonne nicht. Ein paar Schritte an der frischen Luft, am Tageslicht, beleben die Geister. Wem dafür keine Zeit bleibt, kann stattdessen gut durchlüften, um Sauerstoff in die verbrauchte Büroluft zu bringen.

2. Regelmäßige Mahlzeiten einnehmen

Den Körper an einen Mahlzeitenrhythmus zu gewöhnen hat den Vorteil, dass es durch einen konstanten Blutzuckerspiegel seltener zu Heißhunger kommt. Du greifst dadurch zu kleineren Portionen und lastest Deinem Körper weniger Verdauungsarbeit auf.

3. Langsam essen, schneller satt werden

Wer sich Zeit zum Essen nimmt, ist eher satt. Das liegt daran, dass der Körper erst 15 bis 20 Minuten nach dem Beginn der Nahrungsaufnahme Sättigungshormone ausschüttet. Mit Heißhunger innerhalb von zehn Minuten eine riesige Portion hinunterzuschlingen, führt dazu, dass man seinen natürlichen Sättigungspunkt verpasst und darüber hinaus Kalorien aufnimmt. Wer hingegen langsam isst, verspürt bereits während des Essens Sättigung. Dadurch nimmt er kleinere, im Nachhinein weniger belastende Portionen zu sich.

4. Fettarme, eiweißreiche Gerichte statt Kohlenhydrate

Studien der University of Cambridge haben ergeben, dass Kohlenhydrate und Fett zwar Energielieferanten sind, gleichzeitig aber die Gehirnaktivität einschränken. Die bessere Alternative: Eiweißreiche Nahrung. Sie regt die Fettverbrennung an und macht leistungsfähiger. Also lieber zu Fisch, Hühnchen und Hülsenfrüchten greifen, statt zu Spaghetti und Pizza. Achte also bei Deiner Büroverpflegung auf leichte und eiweißreiche Gerichte.

5. Viel trinken hält wach

Was viele nicht wissen: Der Körper kann nicht gut zwischen Hunger und Durst unterscheiden. Manchmal steckt also hinter Hungergefühlen in Wahrheit nur Dehydration. Und die sorgt wiederum für Müdigkeit. Experten empfehlen, während eines Arbeitstages mindestens 1,5 Liter Wasser zu trinken. Also am besten gleich eine Karaffe auf den Schreibtisch stellen, um das Trinken nicht zu vergessen! So gehst Du wacher und weniger hungrig durch den Tag.

Zurück zu Blogbeiträge