Clean Eating – Was Du über diese Ernährungform noch nicht wusstest

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Beeren in herzförmiger Schale

Clean Eating – Was Du über diese Ernährungform noch nicht wusstest

Clean Eating ist in den letzten Jahren zum weltweiten Megatrend geworden. Allein auf Instagram findet man unter #eatclean fast 40 Millionen Beiträge, die zur Inspiration dienen. Was steckt hinter dem Clean Eating Trend, welche Regeln muss man dafür befolgen und welche Vorteile hat diese Ernährungsform? Ihr erfahrt es hier im Trend Check!

Worum geht es bei Clean Eating?

Ins Leben gerufen hat den Trend die amerikanische Ernährungsberaterin Tosca Reno. Auf ihrem Blog und in ihren Büchern ruft sie dazu auf, sich der Clean Eating Bewegung anzuschließen – mit Erfolg. „Zurück zur Natur“ lautet das deklarierte Ziel. Denn beim Clean Eating geht es darum, ausschließlich natürliche Zutaten frisch zubereitet zu essen. Verzichtet wird auf Fertigessen, Fast- und Junkfood. Besonders gern wird saisonal und regional eingekauft, am besten unverpackt.

Welchen Regeln folgt Clean Eating?

Die Ernährungsform ist nicht sehr dogmatisch, doch einigen Regeln folgt sie schon. Hier sind ein paar davon, die einen Eindruck des Trends vermitteln:

Die Ernährung besteht ausschließlich aus naturbelassenen und unverarbeiteten Rohstoffen. Dazu zählen zum Beispiel Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Salat und Vollkornprodukte. Auf künstliche Zusatzstoffe verzichten Anhänger – je minimalistischer die Zutatenliste, desto besser.

Tägliches Frühstück ist Pflicht! Mit einem nährstoffreichen Frühstück füllt man über Nacht verbrauchte Energiereserven auf, stärkt die Konzentration und das Immunsystem. So kommt man besser durch den Vormittag.

Regelmäßig essen und mehrere kleine Portionen über den Tag verteilen. Clean Eating Pionierin Tosca Reno rät zu 6 Mahlzeiten am Tag. Bei den einzelnen Portionen gilt: Essen, bis man satt ist.

Kombinationen aus Eiweißen und Kohlenhydraten bilden die Basis der Mahlzeiten. So gibt es zum Frühstück zum Beispiel Müsli mit Joghurt.

Da man beim Clean Eating auf Fertigprodukte mit ungesunden gehärteten Fetten (Transfetten) verzichtet, gewinnt man Energie in dieser Ernährungsform stattdessen aus den gesunden ungesättigten Fettsäuren. Diese stecken zum Beispiel in Raps-, Walnuss- und Leinöl, Avocados, Nüssen und fettem Fisch.

Eingeschweißtes und in Plastik Verpacktes wird im Supermarkt links liegen gelassen.

Um industriell bearbeitetes Kochsalz zu vermeiden, wird stattdessen mit Kristall- oder Meersalz gekocht. Generell wird der Salzverbrauch verringert, um den Körper weniger zu belasten. Der gute Nebeneffekt ist, dass die natürlichen Geschmacksstoffe der frischen Lebensmittel durchkommen. Auf Geschmacksverstärker wird vollkommen verzichtet.

Vor- und Nachteile von Clean Eating

Die Vorteile von Clean Eating sind ganz eindeutig: Wer auf künstliche Zusatzstoffe verzichtet und selbst in der Hand hat was er isst, ernährt sich automatisch gesund. Der Körper bekommt nur das, was er wirklich verarbeiten kann und keine industriell hergestellten Inhaltsstoffe. Der Nachteil ist, dass sich gerade im Alltag z.B. beim Mittagessen über angemessene Büroverpflegung intensiv Gedanken gemacht werden muss, um die Ernährungsform zu integrieren. Risiken gibt es bei diesem Ernährungstrend eigentlich keine. Dadurch, dass alles was natürlich ist erlaubt ist, droht keine einseitige Mangelernährung. Doch aufgepasst: Clean Eating werden im Internet auf vielen Blogs gesundheitliche Vorteile zugeschrieben – für die es bislang keine wissenschaftlichen Belege gibt.

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